Psychoanalyse und Film

In langjähriger Tradition präsentieren das Gloria-Kino in Heidelberg und das Cinema Quadrat in Mannheim monatlich einen ausgewählten Film. Aufgrund der Corona-Pandemie kann es kurzfristig zu Änderungen kommen. Bitte beachten Sie dazu die Webseiten der Kinos.
 

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Psychoanalyse und Film – Heidelberg

Die Veranstaltungsreihe „Psychoanalyse und Film” wurde vom Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim e.V., dem Institut für Psychoanalyse Heidelberg-Karlsruhe sowie dem Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie ins Leben gerufen. In Heidelberg besteht eine Zusammenarbeit mit dem Filmtheater Gloria (Hauptstraße 146).

Die Veranstaltungen - immer mittwochs - beginnen jeweils um 20.00 Uhr mit einer kurzen Einführung zum Film, die Filmvorführung startet etwa 10 Minuten später. Nach der Vorstellung folgt eine psychoanalytische Filminterpretation durch die Referenten mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion. Für die Vorstellungen in Heidelberg empfehlen wir, Karten im Voraus zu reservieren unter Telefon 06221 25319 oder Fax 06221 164785 (Gloria Filmtheater). In der Regel werden den Mitgliedern der Institute 1-2 Tage vor der jeweiligen Vorstellung Informationen zum gezeigten Film gemailt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gloria-kamera-kinos.de/psychoanalyse-und-film.php.

Termine

28.10.2022
Parallele Mütter

Zwei Schwangerschaften, eine Frauenfreundschaft und ein folgenschweres Geheimnis.
Vorgestellt von Renate Kremer

30.11.2022
Lamb
Eine isländische Filmfabel über eine ungewöhnliche Mutterliebe und den Versuch, ein Trauma zu verarbeiten.
Vorgestellt von Holde Wieland-Rigamonti

Inhalt: Gemeinsam mit ihrem Mann Ingvar (Hilmir Snær Guðnason) betreibt Maria (Noomi Rapace) eine Schaffarm im Norden Islands, wo die Winter lang sind und auf dem schroffen Vulkangestein weit und breit kein Baum wächst. Wie ein Tarnmuster liegen weiße Schneereste das ganze Jahr über in den Rinnen der Wasserläufe, oben auf den dunkel drohenden Bergen, die das Tal mit dem abgelegenen Hof einschließen. Dort in der Einöde wird im Stall von einem Schaf ein zunächst unheimliches Wesen geboren, halb Tier, halb Mensch. Etwas, das es nicht geben dürfte und das doch atmet und lebt. Maria und Ingvar zögern keine Sekunde. Sie schließen es sofort ins Herz, nehmen es mit in ihr Haus, holen das alte Gitterbett aus der Scheune, kleiden das kleine Wesen ein, baden es und ziehen es auf und geben ihm den Namen Ada, als wäre es ihr eigenes Kind.
Die unheilige Familie aus Maria, Ingvar und Ada wächst in der Abgeschiedenheit des Hofs ungestört zusammen. Wenn doch eine Störung auftritt, etwa in Gestalt der leiblichen Mutter Adas, die auf den Verlust ihres Lamms mit störrischer Aufdringlichkeit reagiert, zeigt Maria unmissverständlich, dass sie ihre Familie mit allen Mitteln verteidigen wird. Ein gefährliches Ungleichgewicht entsteht erst, als Ingvars Bruder Pétur auftaucht….

Psychoanalyse und Film – Mannheim

Die Veranstaltungsreihe „Psychoanalyse und Film” wurde vom Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim e.V., dem Institut für Psychoanalyse Heidelberg-Karlsruhe sowie dem Heidelberger Institut für Tiefenpsychologieins Leben gerufen. In Mannheim besteht eine Zusammenarbeit mit dem Cinema Quadrat ( K1, 2 in Mannheim).

Die Veranstaltungen im Cinema Quadrat - immer sonntags - beginnen jeweils um 19.30 Uhr mit einer kurzen Einführung zum Film, die Filmvorführung startet etwa 10 Minuten später. Nach der Vorstellung folgt eine psychoanalytische Filminterpretation durch die Referenten mit anschließender Gelegenheit zur Diskussion. Vorbestellungen sind nicht erforderlich. In der Regel werden den Mitgliedern der Institute 3-4 Tage vor der jeweiligen Vorstellung Informationen zum gezeigten Film gemailt. Aktuelle Informationen gibt es auch auf der Webseite des Kinos:  https://www.cinema-quadrat.de/programm/vorschau/

Termine

13.11.2022
Sommer 85
F 2020. R.: Francois Ozon, D: Félix Lefebvre, Benjamin Voisin, Philippine Velge, Valeria Bruni Tedeschi. 101 Min. DF
Vorgestellt von P. Heymanns

04.12.2022
Bernadette

USA 2019. 111 Min. R.: R. Linklater
Vorgestellt von A. Gabriel und G. Brandner

Inhalt: Bernadette trägt Sonnenbrille, weil sie einst in Los Angeles eine visionäre Stararchitektin war. Jetzt lebt sie mit Ehemann, Tochter und Golden Retriever in Seattle, in einer brombeerumrankten, baufälligen Villa. Bernadette ist exzentrisch und misanthropisch geworden. Anders als die perfekten, verhassten Mütter aus der Nachbarschaft. Ihr wichtigster Sozialkontakt: Die Assistentin in Indien, kontaktiert in allen Lebenslagen via Handy. Dann, im Streit mit der Nachbarin um die Brombeerhecke, verschwindet Bernadette.-- Richard Linklater, der sensible Tragikomödiant des Independent-Kinos (BEFORE-Trilogie, BOYHOOD), zeichnet eine Frau, die untertaucht aus ihrem Leben, und Cate Blanchett ist die Idealbesetzung für diese ambivalente Bernadette mit unbehauster Seele, zwischen Anpassung und Flucht. (Ankündigung des CQ)

08.01.2023
Amarcord

I 1973. R.: F. Fellini
Vorfilm für das Filmseminar

13. - 15.01.2023
Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie

20. Mannheimer Filmseminar. Diesmal geht es um den italienischen Regisseur Federico Fellini (1920 - 1993).
Reservierungen sind ab sofort über die Homepage des CQ www.cinema-quadrat.de unter "Filmseminar" (Kopfleiste) möglich. Flyer zum Download.

12.02.2023
Parasite

Südkorea 2019. 132 min. R.: Bong Joon-Ho
Vorgestellt von A. Métraux (Dossenheim) und G. Schneider (Mannheim)